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Die erste Schnüffelstunde
Nach
einer kurzen Vorstellungsrunde und einer sehr interessanten
theoretischen Einführung über die Nasenfähigkeiten des
Hundes ging die eigentliche Nasenarbeit auch schon los.
Als
erstes wurde (für den Hund sichtbar) ein Leckerchen unter
einem Tonblumentopf versteckt. Diese Blumentöpfe haben eine
Loch im Boden und so konnten die Hunde "reinschnüffeln."
Ohne Befehle zu verwenden sollte der Hund animiert werden zu
diesem Topf zu laufen. Da Lotta schon Sucharbeit kennt und
immer alles Fressbare haben will, ist sie relativ
zielstrebig zu dem Tontopf gelaufen. Ich habe mit dem
Clicker gearbeitet und sie für ihr Verhalten bestätigt. Da
Lotta normalerweise den Topf umwerfen würde, hatten wir
vorab besprochen, das alle den Topf hochheben und ihren
Hunden das Leckerchen als Belohnung reichen. Das alles hat
sehr gut geklappt.
Im Laufe der Stunde konnten wir dann die Anforderungen
steigern und Lotta durfte beim Verstecken des Leckerchens
nicht mehr zuschauen außerdem haben wir die Anzahl der Töpfe
erhöht. Somit musste sie dann auch wirklich mit der Nase
arbeiten.
Da Lotta immer die Pfote auf den Topf legt (eigentlich um
ihn umzuwerfen), habe ich dieses Verhalten als
"Anzeigesignal" für das Anzeigen eines Duftes ausgesucht und
gleich bestätigt. Ich war schwer gefordert im exakt
richtigen Moment zu clickern. Nämlich dann, wenn die Pfote
noch auf dem Topf liegt und Lotta ihn noch nicht gekippt
hat. Auch das hat sehr gut funktioniert. Lotta hatte es auf
5 Tontöpfe geschafft und hat zuverlässig die Pfote
verwendet.
Am Ende der Stunde hat jeder eine Anzahl Tontöpfe mit nach
Hause bekommen und nun haben wir zwei Wochen Zeit zu üben...
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