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Lottas gebrochenes Sesambeinchen
Die Neuigkeiten findet ihr am Ende des
Textes!
Im Sommer 2007 hat sich Lotta beim
Dummytraining die Pfote verletzt, als sie mit Alex
zusammengestoßen war. Ein damaliges Röntgen brachte keine
Erkenntnisse und so wurde die geschwollene Pfote von unser
Physiotherapeutin behandelt und uns blieb nichts anders
übrig als abzuwarten, wie sich alles weiterentwickeln würde.
Der Zustand besserte sich schnell und das Humpeln hatte ein
Ende. Im Laufe der Zeit und besonders im Herbst und Winter
verschlechterte sich der Zustand aber immer wieder und wir
entschieden uns zu einem erneuten röntgen.
Auf diesem Röntgenbild waren dann sehr deutliche Arthrosen
sichtbar und wir mußten uns mit dem Gedanken einer
Zehamputation auseinandersetzen. Parallel wurde das
Röntgenbild zur Auswertung zu Dr. Tellhelm in die Gießener
Tierklinik geschickt. Dieser diagnostizierte ein gebrochenes
Sesambeinchen in der rechten Vorderpfote und empfahl, dieses
in einer Operation zu entfernen. Wir waren sehr froh das
damit das Thema Amputation vom Tisch war.
Ein Sesambeinchen ist ein filigraner Knochen der die Sehne
führt. In Lottas Fall ist der rechte äußere Zeh betroffen.
Gestern, am 21.07.2008 war es dann soweit und Lotta wurde in
den OP gerollt. Das komplette Praxisteam der
Tierarztpraxis-Elz kümmerte sich um Lotta und entfernte
das gespaltene Sesambeinchen in einer eineinhalbstündigen
Operation. Durch mehrmaliges röntgen während der OP wurde
immer wieder kontrolliert, ob alle Knochenteile entfernt
werden konnten.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz ganz herzlich bei
Nannettte und ihren Kolleginnen für die gute Versorgung und
das tolle Engagement für Lotta.
Und wir bedanken uns ebenso herzlich bei allen lieben
Menschen die an uns gedacht haben und für uns Daumen und
Pfoten gedrückt haben!
Beim späteren Ansehen der Röntgenbildern waren wir
verblüfft, das keine Arthrose mehr zu sehen war und die
Zehknochen sehr gut abgegrenzt sichtbar waren. Die Arthrosen
hatten sich zum Glück nur um die befallenen Sesambeinchen
gebildet.
Um halb elf war die OP erfolgreich beendet und laut Nannette
hat Lotta um viertel nach elf wieder gewedelt. Um 16.00 Uhr
konnten wir Lotta abholen, und sie kam uns mit einem
gigantischen quietschgelben Verband wedelnd
entgegenhumpelte.
Sie war von der Narkose noch angeschlagen und strauchelte
etwas beim Laufen. Kein Wunder mit dem Ding an der Pfote :-)

Lotta hat die Narkose sehr gut vertragen und Nannette
berichtete das sie ganz ruhig aufgewacht war. Zuhause
angekommen gab es endlich wieder etwas zu fressen und Lotta
konnte ausruhen. Sie war unruhig, wurde im Laufe der Zeit
aber ruhiger und schlief.
22.07.2008 Tag 1 nach der OP
ist sie gut drauf, hat ihr
Frühstück genossen, ihre Tabletten bekommen und hat das
Laufen mit dem großen Verband schon einigermaßen unter
Kontrolle. Sie ist ruhig, ruht sich aus und schläft unter
einer wärmenden Wolldecke.

Die Pfote wird ihr beim Laufen noch weh tun
und so läuft sie im Augenblick nur das Nötigste. Wir hoffen,
das sie sich noch ein paar Tage so verhalten wird. Lotta zu
bremsen ist nicht so einfach. Ein paar Tage Schonung sind
auch nötig, weil die Sehne, die nun keine Führung mehr hat,
einen neuen Weg finden muss.
23.07.2008 Tag 2 nach der OP
Lotta hat sich ihr Feld zurückerobert. Bisher waren wir mit
ihr in den naheliegenden kleinen Park gefahren, aber das
fand sie gestern abend total doof und stand nur auf der
Wiese ohne ihre Geschäfte zu erledigen. Also ist Alex heute
morgen mit ihr ins Feld gefahren. Lotta läuft heute merklich
besser und humpelt nicht mehr so extrem wie die Tage zuvor.
Sie ist zufrieden in den Feldweg gelaufen, hat alles
erledigt und dann gings wieder nach Hause. Zuhause ist sie
auch schon wieder ein kleines bisschen mobiler und wechselt
häufiger die Liegeorte. Morgen gehts zur ersten Kontrolle
und zum Verbandswechsel zu Nannette.
Wir fragen uns, ob Lotta Nannette beim Verbinden gesagt hat,
das sie auch mal so eine große Pfote wie Lukas haben möchte.

24.07.2008 Tag 3 nach der OP
Lotta hat die Jagdsaison auf Fliegen eröffnet und springt
munter durch die Wohnung - uns sträuben sich sämtliche
Nackenhaare.
Wir erledigen die Fliegen und es kehrt wieder Ruhe ein.
Lotta ist guter Dinge und läuft heute schon faszinierend
gut. Unsere Physiotherapeutin hat heute den Verband entfernt
und begonnen die Pfote zu bewegen. Die Wunde ist sehr wenig
geschwollen und Lotta hat die vorsichtige Behandlung
tapfer über sich ergehen lassen. Zu Beginn war sie sehr
skeptisch, hat aber schnell gemerkt, das alles nur ganz ganz
langsam und behutsam bewegt wird. Wir hatten nach einigen
Minuten den Eindruck das Lotta merkt, das ihr die Behandlung
gut tut. Der, vom Humpeln verspannte Rücken wurde ordentlich
gedehnt und massiert und dabei war Lotta auch sehr sehr
entspannt. Wir haben noch 4 verschiedene Globoli mitbekommen
um dem Körper bei der Wundheilung behilflich zu sein. Am
Rande sei erwähnt, das Lotta auch im Behandlungszimmer
Fliegen jagen wollte und sie zu einem riesen Satz vom
Behandlungstisch angesetzt hat - Alex konnte sie in der
letzten Sekunde am Absprung hindern... es geht ihr also
besser bis gut ;-)
Anschließend sind wir zu Nannette gefahren, die war auch
sehr sehr zufrieden mit der Wunde und mit Lottas Laufstil.
Der gelbe Verband wurde in einen lilafarbenen getauscht und
wir dürfen das Laufpensum ganz allmählich steigern. Toben,
hopsen und vorallem von Behandlungstischen springen ist noch
strengstens untersagt.
Am kommenden Montag sollen die Fäden gezogen werden. Wir
hoffen, das sich alles weiter so toll entwickelt!
Lotta schau mal...

ich schaue doch gerade Fliegen

nix darf man ...

25.07.2008
Alex und Lotta haben heute schon etwas längere Wege
zurückgelegt. Zuhause ist Lotta heute sehr müde und schläft
viel. Wir denken das sie noch k.o. von der gestrigen
Behandlung ist und die Schmerzmittel und Antibiotika ihr
Übriges tun. Ansonsten macht sie einen ganz zufriedenen
Eindruck und scheint beim Laufen keine Schmerzen mehr zu
haben. Über den lilanen Verband passt jetzt auch unser Sabro
Schutzschuh und der scheint Lotta beim Laufen zusätzlich
noch etwas Sicherheit zu geben. Sie humpelt kaum mehr beim
gehen und verlagert ihr Gewicht gut. Wir sind mit der
Entwicklung mehr als Zufrieden.
26.07.2008
Es ist heiß und schwül in Wiesbaden, keiner von uns mag
heute gerne nach draußen gehen und Lotta liegt im kühlen
Arbeitszimmer und schläft. Aktiv wird sie nur, wenn´s Futter
gibt. Am Donnerstag haben wir bei der Physiotherapie einiges
an Behandlungen gezeigt bekommen und die setzen wir
nachmittags in die Tat um. Lotta lässt unsere Behandlung
entspannt über sich ergehen. Wir massieren sie und versuchen
die Lymphen anzuregen, damit die Wundflüssigkeit
abtransportiert werden kann.
Zum Schluß reiben wir ihren Arm, mit in Wasser aufgelösten
Rescuetropfen, ein. Abends soll Lotta ein paar Stunden
alleine bleiben, denn wir wollen mit Freunden chinesisch
Essen gehen. Als würde Lotta das ahnen, fängt sie fröhlich
an ihren Verband zu bearbeiten. Kurzentschlossen muss Lotta
mit und findet das ganz gut, denn sie kann sich an Michel
kuscheln, der sie den halben Abend streicheln muss. Zuhause
angekommen, ist der Hund sooo müde und schläft zufrieden
ein. Heute hat sie die letzten Tabletten bekommen und wir
hoffen, das wir keine weiteren mehr brauchen werden.
29.07.2008
Nach einem gemütlichen Sonntag hatte Lotta gestern wieder
mal volles Programm. Erst Physiotherapie und anschließend
Tierarztbesuch. Lottas Pfote sieht sehr gut aus, ist nach
wie vor kaum geschwollen und konnte bei der Therapie schon
sehr gut bewegt werden. Lotta war wesentlich
schmerzunempfindlicher als am vergangenen Donnerstag. Ihre
Hüfte ist allerdings mehr verspannt gewesen und da müssen
wir zuhause auch gegenarbeiten. Die Narbe wurde diesmal auch
wieder mit dem Laser bestrahlt, damit sie gut verheilen kann
und nach einer Stunde war Lotta dann erlöst. Sie stand nach
der Behandlung ohne Verband und belastete die Pfote richtig
gut, sie nahm keine Schonhaltung ein, was uns sehr freut und
darauf hindeutet, das sie kaum Schmerzen hat.
Anschließend sind wir nach Elz gefahren, denn eigentlich
sollten die Fäden gezogen werden. Da an zwei Stellen der
Narbe aber noch Schwellungen sind, hat Frau Dr. Mühlenhaupt
entschieden, das die Fäden noch drin bleiben. Wir sollen am
Donnerstag zur Nachkontrolle kommen. Lotta hat dann einen
tollen neuen Verband bekommen, diesmal ist er türkis mit
blauen Pfötchen...


Und das sind die entfernten, total verknöcherten
Sesambeinchen

31.07.2008
Tag 10 nach der OP und ein sehr erfolgreicher. Wir waren zur
Kontrolle bei Nannette und heute konnten die Fäden gezogen
werden. Lotta war wieder seeehr tapfer und Nannette war in
ganz kurzer Zeit fertig. Dann gab´s einen neuen Verband und
uns wurde vom Praxisteam erklärt - je länger der Verband
dran bleiben muß, umso besser werden die Verbandskreationen
und deshalb haben wir nun.....

jaaa, blau mit extra zugeschnittenen roten Kästchen - wenn
das nix ist :-)
Nannette ist mit der Wundheilung sehr zufrieden und nun
müssen wir diesen Verband noch bis zum kommenden Montag dran
lassen und dann gibt´s nur noch einen Schutzschuh für die
Pfote, damit diese noch vor äußeren Einflüssen geschützt
ist. In der Wohnung darf Lotta dann schon ohne
"Unterstützung" laufen.
Heute gab es in der Praxis ein tolles
Lotta-Bespaßungs-Programm. Eine ca. 4 Wochen alte Katze saß
im Behandlungszimmer und mauze fröhlich vor sich hin - Lotta
war schwer interessiert an dem Kätzchen und hat eine Weile
ferngesehen. Im Korb neben der Katze lag ein winzig kleiner
Gartenschläfer und den wollte Lotta noch viel viel lieber.
Lotta hat Nannette alle ihre Kunststücke gezeigt, aber sie
hat den Gartenschläfer nicht bekommen - schade schade ;-)
Seit gestern nehme ich Lotta täglich mit ins Büro, damit sie
nicht auf dumme Gedanken kommt, wenn sie mit ihrem Verband
allein zuhause ist. Wir laufen immernoch recht kleine Runden
mit ihr, aber das liegt inzwischen hauptsächlich an den
Temperaturen. Trotzdem hat Lotta es heute geschafft mit
ihrer rechten Hinterpfote in ein schööön aufgeweichtes
Kaugummi zu treten... ich war ewig mit der Säuberung
beschäftigt. An manchen Stellen lies sich das Übel mit einer
Schere lösen, aber eben nur an manchen. Jetzt kleben
immernoch Reste an der Pfote und wir warten einfach mal ab.
Das ewige fotografieren nervt :-( fütter mich lieber
endlich´:-))

04.08.2008
Heute vor zwei Wochen wurde Lotta operiert und wir sind mit
der Entwicklung immernoch sehr zufrieden. Wir konnten heute
den schönen Verband entfernen und Lotta hat sich direkt auf
die Seite fallen lassen und ganz gründlich ihr Pfötchen
sauber geleckt. Nach zwei Wochen Verband war das auch mehr
als nötig. Sie darf nun in der Wohnung ohne Schutz laufen
und für die Spaziergänge draußen nutzen wir einen Sabro
Toffler. Lotta ist jetzt schon der Profi beim An- und
Ausziehen von irgendwelchen Schuhen und hält uns die Pfote
hin. Ein feiner Hund. Heute durfte sie ein kleines Stück im
Feld ohne Leine laufen und hat sich genüßlich mit dem Rücken
durch die Wiese geschoben, nun macht sie wieder einen
zufriedeneren Eindruck. Zuhause müssen wir nun schauen, das
Lotta die Pfotenpflege nicht übertreibt. Morgen gehts wieder
zur Physiotherapie und wird sicher ein anstrengender
Nachmittag.
Schuhtausch
den großen Verbandsschuh gegen den kleinen Toffler

05.08.2008
Leider gibt es diesmal keine guten Nachrichten. Lotta war
heute vormittag allein zuhause und hat sich ihre Schutzsocke
abgezogen. Sie hat an der Narbe geleckt und diese ist an
einer Stelle ein wenig blutig gewesen. Also stand heute
nicht nur Physio sondern auch Tierärztin auf dem Programm.
Die Pfote war heute extrem geschwollen und auch die Narbe
war angeschwollen. Dies hat weniger mit Lottas schlecken zu
tun, als mit der Tatsache, das das innenliegende Gewebe noch
nicht so gut verheilt ist, wie es von außen den Anschein
hatte. Nach der Physiotherapie war die Pfote schon viel
weniger geschwollen, aber Nannettes Blicke auf die Narbe und
die gesamte Pfote haben gesagt, es muss wieder ein Verband
her. Einmal um die Wunde vor Lottas Zunge zu schützen, aber
vorallem um der Pfote Halt zu geben. Der Verband wirkt im
Prinzip wie ein Kompressionsverband und verhindert, das die
Pfote anschwillt. Außer homöophatischen Mitteln und einer
dicken Schicht Betaisadonna auf der Narbe verzichten wir auf
Mediamente. Wir müssen einfach Geduld haben und dem Körper
die Möglichkeit geben sich selbst zu heilen. Lotta liegt nun
ziemlich erschöpft in ihrer Lieblingshöhle unter den
Esstischstühlen und schaut traurig vor sich hin. Armer Hund,
wir hatten so gehofft das sie schon bald wieder ein bisschen
frei laufen darf. Immerhin gehen der Tierarztpraxis in Elz
die Verbandsfarben noch nicht aus und so haben wir nun ein
schickes grün mit einem noch schickeren hellgrünen Band mit
Pfötchen.
Die nächste Verbandskontrolle ist am kommenden Freitag.

07.08.2008
Leider ist Lotta mit ihrem schönen grünen Verband am abend
auf der Pipirunde in etwas Nasses getreten und der Verband
war feucht. Wir hatten gehofft, das es nur äußerlich ist und
bis zum nächsten Morgen abtrocknet, aber er war immernoch
feucht und so haben wir vor der Arbeit Lottas Verband
wechseln müssen. Zu zweit gings ganz gut und unser
hellgrüner Verband sah sehr professionell aus. Alex hatte
sich super Mühe gegeben. Lotta kam wieder mit mir ins Büro
und nach Feierarbend sind wir gleich ins Feld gefahren. Wir
umrunden im Augenblick nur eine Feldfläche und trotzdem hat
in der Mitte der Strecke der Verband schlapp gemacht und
hing auf halb acht. Weit und breit kein Mensch, den ich
hätte bitten können, kurz den Hund zu halten, damit ich das
Auto holen kann. Also sind wir sehr langsam weitergelaufen
und der Verband ist tatsächlich erst zuhause im Wohnzimmer
abgeflogen. Perfektes timing. Ich wollte einen neuen Verband
anlegen, aber alleine hatte ich keine Chance und bin schon
beim abpolstern zwischen den Zehen gescheitert. Lotta wollte
keinen neuen Verband und hat fröhlich die Pfote weggezogen,
mit der Schnauze am Verbandsmaterial geleckt usw. Also,
Socke an und abwarten bis meine Schwester aus Kassel ankam
und Alex von der Arbeit wieder da war. Lotta hat zum Glück
den ganzen Nachmittag geschlafen und so haben wir eben der
Wunde mal ein bisschen Luft gegönnt. Abends haben wir dann
zu dritt den zweiten hellgrünen Verband angelegt und dieser
hielt dann auch richtig gut. Die Narbe sieht inzwischen
richtig gut aus und die Pfote war auch nicht geschwollen, es
scheint wieder vorwärts zu gehen.
Lotta genießt die Sonnenstrahlen

und schläft ein bisschen

08.08.2008
Der Verband hält immernoch und Lotta hat heute frei, weil
Alexandra zuhause auf sie aufpassen kann. Abends wollen wir
gemeinsam zu Nannette in die Tierarztpraxis fahren,
scheitern aber an 16 km Stau auf der Strecke. Da wir
anschließend noch privat zum Essen verabredet waren, hat
Nannette das Verbandsmaterial eingepackt und wir haben uns
auf halber Strecke zum Essen getroffen. Den Verbandswechsel
gabs dann im gut beleuchteten Parkhaus und Lotta hat nun den
allerallerschärfsten Verband überhaupt...
TIGERENTENLOOK - wenn das nicht cool ist :-)

Nannette war mit dem Zustand der Pfote sehr zufrieden, die
Narbe ist gut geschlossen und verheilt und die Pfote nicht
geschwollen. Am Montag werden wir wieder versuchen den
Verband abzunehmen und beobachten was passiert.
13.08.2008
Alek war übers vergangene Wochenende zu Besuch und wir haben
schöne Sachen unternommen. Lotta hat zuhause viele
Streicheleinheiten bekommen und konnte ein bisschen mit
meiner Schwester spielen. Wir waren auf einer schönen großen
Wiese und Lotta konnte an der Schleppleine mal wieder
richtig viel schnüffeln. Sie war sehr zufrieden mit unserem
Lotta-Animations-Programm.

Am Montag durften wir den Verband abnehmen und die Narbe und
Pfote sahen gut aus. Wir haben diesmal gedacht wir sind
schlauer, nehmen den Verband erst abends nach der letzten
Runde ab und gehen dann nur noch eine ganz kurze Pipirunde
damit Lotta am ersten Tag nicht so viel ohne Verband laufen
muss.
Freundlicherweise konnte ich mir bei Alex Kindersocken
abholen und sie hatte tolle Modelle für uns aussortiert. Wir
waren also bestens vorbereitet...
Gestern hatten wir dann Physio und das Gewebe rund um die
Narbe ist noch sehr geschwollen. Die restliche Pfote ist
aber schon sehr viel weniger geschwollen als vor einer
Woche, es geht also doch ganz langsam vorwärts. Lottas
Pfötchen wurde mit einer weichen Körperbürste gebürstet und
das fand Lotta klasse... sie ist während der Behandlung
eingeschlafen. Das rasierte Fell wächst nach und durch die
lange Zeit des Verbandtragens juckt alles höllisch. Anschl.
gab´s noch den Laser auf die Narbe und wir hoffen, das die
Heilung in der Tiefe damit weiter angeregt wird.
Anschließend sind wir zu Nannette gefahren und Lotta freut
sich immernoch das Praxisteam zu sehen. Nannette hat dann
entschieden das ihr die Schwellung noch zu heftig ist und
Lotta weiterhin mit Polsterung laufen soll. Nun haben wir
einen lila/pinkfarbenen Verband und der muß bis Samstag dran
bleiben.
Leider hat sich inzwischen an der Daumenkralle schon eine
Druckstelle vom Verband und Schutzschuh gebildet, so das wir
jetzt noch langsamer machen müssen. Außerdem haben wir an
den 3 anderen Pfoten schon Herbstgrasmilben :-(
Lotta schaut inzwischen so richtig traurig und findet alles
nur noch blöd. Wir haben dann gestern abend einen
gemütlichen Sofa- abend mit viel kuscheln eingeschoben und
Lotta durfte Reste von Vanilleeis mit Schokisauce schlecken.
Heute morgen hatte Lotta frei und mußte nicht mit ins Büro.
Nach dem anstrengenden Nachmittag gestern hat ihr die Ruhe
gut-getan und nun ist sie auch schon wieder fröhlicher.
Heute Mittag sind wir wenig gelaufen, Lotta hat aber auf der
kurzen Strecke viele Leckerchen gesucht und schläft jetzt
ganz zufrieden. Die nächsten Tage werden wir uns also weiter
durchhangeln.
Hier unser neuestes Stück in den Modefarben Lila / Pink


14.08.2008
Nach einem weiteren ruhigen Vormittag zuhause, haben wir im
Feld wieder viele Leckerchen gesucht und heute gibts mal
Bilder von dem tollen Sabro Schutzschuh. Nach unserem
Spaziergang gab´s einen Eiskong und anschließend habe ich
einen Herbstgrasmilben-Versuch gestartet. Ich habe Meersalz
gekauft, aufgelöst und damit Lottas befallenen Pfötchen
eingerieben. Mal sehen ob sich die orangefarbenen Krabbler
verziehen. Lotta fand die Methode ziemlich seltsam und hat
nur einmal an ihrer Pfote geschlabbert ;-) Heute abend
werden wir Lotta noch ein bisschen massieren, das Beinchen
kühlen und für gute Laune sorgen! Schade das Lotta noch
nicht weiß, das sie Samstag ihre Freunde Grille und Krümel
endlich wieder sehen wird!



18.08.2008 - 4 Wochen nach der OP
Am vergangenen Samstag haben wir nach unserer letzten
Abendrunde den Verband entfernt. Die Pfote ist immernoch
rund um die Narbe geschwollen. Nachdem Lotta die Pfote etwas
säubern durfte haben wir mit einer weichen Bürste die Pfote
"gestreichelt". Lotta empfindet das als angenehm und lässt
die Prozedur entspannt über sich ergehen. Als der Juckreiz
gebändigt war haben wir mit unserer Rescuekühlung
weitergemacht. Auch das mag Lotta sehr, aber nur bis zum
Beginn der Pfote. Dort wo das Fell noch fehlt findet sie es
ziemlich daneben - kein Wunder nach 4 Wochen Verband. Mit
einigen Leckerchen lässt sie es aber zu, das man ein
getränktes Wattepad auf ihre Pfote legt. Anschließend haben
wir die Narbe mit einer Lebertran / Zink Salbe eingerieben,
eine Wundauflage draufgelegt, mit einer Kindersocke fixiert
und einen Vlies Tofler drüber gezogen. So versorgt und
geschützt hatten wir eine ruhige Nacht.
Am Sonntag war dann Lotta-Seelenmassage-Programm und wir
haben endlich Grille und Krümel wiedergesehen. Alle 3
Labradore haben sich sehr gefreut. Lotta ist mit ihren
"Hausschuhen" sehr vergnügt durch den Schlabbi Garten
geschlendert und hat jeden Grashalm, jeden Stein, jede Blume
gaaaanz genau beschnüffelt. Da am Tag zuvor die Pfälzer
Mädels zu Gast waren, hatte Lotta jede Menge zu tun und war
sehr zufrieden. Wir Menschen haben das gemeinsame, total
stressfreie Frühstück auch sehr genossen. Nach der ersten
Stärkung haben wir gemeinsam ein Feld umrundet und immerhin
durfte Grille ohne Leine laufen, Krümel und Lotta mußten
noch gesichert werden. Anschließend gab´s noch ein leckeres
Stück Kuchen und wir sind wieder Richtung Heimat gefahren.
Am Abend haben wir dann die ziemlich geschwollene Pfote
wieder mit Kühlung und Salbe behandelt. Lotta lag entspannt
neben uns und wir konnten der Pfote mal ordentlich
Luft gönnen. Nach diesem tollen Tag hat Lotta geschlafen wie
ein Stein und von ihrem Ausflug geträumt.
Heute morgen mußte Lotta wieder mit an die Arbeit, hat aber
einen tiefen Büroschlaf gehalten und ich mußte sie wecken,
als wir nach Hause konnten. Nach dem Tofflerwechsel war ich
überrascht, wie gut die Pfote heute aussah. Nicht mehr so
sehr geschwollen und die Narbe wird schon richtig hell.
Heute Nachmittag waren wir dann zur Kontrolle in der
Tierarztpraxis in Elz und Nannette war auch super zufrieden.
ENDLICH braucht Lotta keinen Verband mehr. Wir machen nun
langsam weiter wie bisher und hoffen das wir nicht nochmal
einen Rückschritt einlegen müssen. Die nächsten Wochen wird
Lotta draußen noch mit ihrem Schutzschuh laufen und das
sieht zur Zeit so aus
Eine Socke an und dann den Schutzschuh drüber

Zuhause gibt es dann die Variante Vliestoffler mit
Klettverschluß

und diese schöne Sockenauswahl

Phillips und Florians Socken sind Gold wert

Nun schauen wir ganz zuversichtlich in die Zukunft und sind
gespannt was unsere Physiotherapeutin am Donnerstag zum
Zustand der Pfote sagen wird!
24.08.2008
Lotta ist nun seit einer Woche ohne Verband und die Heilung
verläuft positiv. Die Physiotherapeutin war am Donnerstag
sehr zufrieden, die Schwellung ist nicht mehr so heiß und
die Narbe wird immer heller und ist gut verheilt. Lotta
humpelt kaum mehr und verteilt ihr Gewicht so gut, das wir
mit den Hüften keine Probleme haben, lediglich das
Schultergelenk des rechten Vorderbeins ist ein wenig
verspannt. Nach der Behandlung war Lotta voller Energie und
ist das erste mal seit Wochen über eine Wiese geflitzt. Nach
der kurzen Raserei war dann wieder Schonzeit angesagt.
Insgesamt hat Lotta die Woche über aber ziemlich deutlich
gezeigt, das ihr das Laufpensum nicht mehr ausreicht und
verweigert jegliches mitlaufen, wenn wir am Feldrand
abbiegen wollen. Sie steht wie ein sturer Esel mitten auf
dem Feldweg und lässt sich auch mit Leckerchen nicht
weiterlocken. Inzwischen laufen wir nun zwei Felder und
Lotta ist vorerst zufrieden. Draußen trägt sie nach wie vor
einen Schutzschuh und zuhause den Vliestoffler, wenn wir
kein Auge auf sie haben können. Ansonsten darf sie "barfuss"
sein und findet das auch sehr angenehm.
Gestern abend hat sie Alex das erste mal seit der OP wild
zum spielen aufgefordert und die Beiden sind durch die
Wohnung getobt und hatten Spaß. Nach einigen Minuten ist
dann wieder Ruhe eingekehrt.
Wir behandeln das rechte Bein und die Pfote noch täglich mit
den Rescuetropfen und Lotta lässt inzwischen ein Kühlen
direkt auf der Schwellung zu.
Die Herbstgrasmilben bekämpfen wir alle 2 bis 3 Tage mit
unserem Salzbad und freuen uns über unseren gelungenen
Versuch.
30.08.2008
Lotta hatte einen vergnüglichen Sonntag auf der
Geburtstagsparty bei den Schlabbis. Nach einer
Wespenfangaktion gab es ein tolles Eis am Stil und zum Glück
ist Lotta nichts passiert (Beweisbilder gibt es demnächst zu
sehen). Außerdem durften wir alle Pfälzer Labradore
kennenlernen und haben uns sehr darüber gefreut. Besonders
Lotte mit ihren 14 Jahren hat unser Herz erobert und Quitte
hat sich Alex zum Kampfschmusen ausgesucht. Lotta fand´s
große Klasse mit 9 anderen wuseligen Labradoren durch den
Garten von Tina und Babs zu strolchen. Ihre Pfote hat die
Spiel- und Laufanfälle gut überstanden und wir hatten einen
sehr müden und ausgeglichenen Hund zuhause.
Diese Woche hatte Lotta Bürourlaub, weil das Dach der
Lagerhalle neu gedeckt wird und es ständig hämmert und
klopft. Unsere Feldrunden können wir immer weiter ausdehnen
und Lotta darf wieder frei laufen. Draußen hat Lotta bis
gestern noch einen Schutzschuh getragen aber nun laufen wir
die kürzeren Runden ohne Schutzschuh und die größere
Mittagsrunde noch mit Unterstützung und Schutz. Lotta findet
es prima. Am Donnerstag haben wir Freund Dux im Feld
getroffen und Lotta und er sind wie die Wilden durchs Feld
gerast, es hat einige Minuten gedauert bis ich Lotta wieder
an der Leine hatte. Auch wenn sie noch nicht rennen soll,
hat ihr die Flitzrunde mal gutgetan. Abends ist sie im
Wohnzimmer wieder der wilde Mustang und fordert uns
ausdauernd zum Spielen auf. Wir opfern uns und haben einen
glücklichen Hund :-) Zuhause braucht Lotta nun auch keinen
Pfotenschutz mehr und sie humpelt auch nicht mehr. Wir
freuen uns, das es jetzt in etwas größeren Schritten voran
geht.
08.09.2008 7 Wochen nach der OP
Lotta geht es prächtig, sie flitzt wieder vergnügt durch die
Felder und Wiesen und genießt ihre "Beinfreiheit".
Inzwischen läuft sie ohne zu humpeln und wir können zwischen
40 Minuten und 1 Stunde am Stück unterwegs sein. Die Spiele
mit anderen Hunden mäsigen wir noch ein wenig, aber wir
schaffen Ersatz mit Nasenarbeit. Lotta setzt gut gelaunt
ihre Nase ein und findet den verlorenen Handschuh inzwischen
über sehr große Distanzen wieder.
Die Physiotherapeutische Behandlung wird nun in größeren
zeitlichen Abständen fortgesetzt, aber alles deutet auf eine
sehr gute Entwicklung hin. So langsam und allmählich finden
wir zu unserem normalen Alltag zurück und genießen es,
wieder so lange draußen sein zu können. Wir schließen an
dieser Stelle den Bericht und bedanken uns nochmal ganz ganz
herzlich bei allen, die sich um Lotta gesorgt haben und
besondes bei unserer Freundin Nannette für ihre tolle
tierärztliche Behandlung, sowie unserer Physiotherapeutin,
die uns trotz ihrer eigenen schwierigen Situation jederzeit
mit Rat und Tat zur Seite stand.
Vielen Dank - ihr seid klasse und ohne Euch würde Lotta
sicher noch nicht so vergnügt flitzten können!
Wiesbaden im September 2008
21.07.2009 - Die OP von Lotta ist nun 1 Jahr her und seit
meinem letzten Eintrag im September ist viel passiert.
Mit dem schlechter werdenden Herbstwetter verschlechterte
sich Lottas Zustand in ebenso großen Schritten, wie es Im
September besser wurde. Sie hatte massive Rückenprobleme und
nahm jegliches Gewicht von ihrer linken Hinterpfote.
Die Vorderpfoten belastete sie wunderbar, aber durch die
lange Zeit des Verbandtragens hatte sich ihr Rücken völlig
verspannt.
Das selbe Phänomen hatten wir schon einmal, als Lotta eine
Schnittverletzung an der Pfote hatte. Unsere
Physiotherapeutin konnte aufgrund ihrer Schwangerschaft
nicht mehr arbeiten und so mußten wir in dieser schwierigen
Phase eine Alternative finden.
Herbst / Winter 2008
Wir entschieden Lottas Gesundheit in die Hände von
Kathelijne Hornix zu legen, die uns wunderbar betreute und
über den kompletten Herbst und Winter begleitete. Bei
unserem ersten Treffen in der Tierklink Hofheim hatten wir
etwas Pech, Lotta hatte Schmerzen und auf der kleine Wiese
vor den Therapieräumen stand ein völlig benommener frisch
operierter Hund, der sich erleichtern sollte. Nachdem das
erledigt war, ist er durch seine Narkose einfach in sich
zusammen gesackt und bei Lotta standen alle Alarmglocken auf
rot. Lotta begrüßte Kathelijne sehr sehr fröhlich, wollte
sich aber nicht anfassen lassen. Kathelijne konnte durch
Lottas Verhalten gerade mal ihren Rücken abtasten um sich
ein Bild zu machen, wie es um sie stand. Wir entschieden
nicht zu behandeln und Lotta wurde mit Streicheleinheiten
und Leckerchen verwöhnt. Wir wollten sehen, ob es beim
nächsten mal besser ging.
Der zweite Termin in Hofheim verlief ähnlich katastrophal
denn diesmal wurde gerade ein verstorbener Hund an den
Therapieräumen vorbeigetragen. Ich war völlig erschrocken
von dem Anblick und das war natürlich auf Lottas Reaktion
wenig zuträglich. Als Lotta nach einigen
Behandlungsversuchen zitternd in der Zimmerecke saß, brachen
wir auch diese Behandlung ab.
Offensichtlich hatte Lotta verknüpft das dort schreckliche
Dinge passieren und uns gelang es nicht, dieses Empfinden zu
durchbrechen.
Nannette mußte eingreifen und Lottas Rücken mit Spritzen
erstmal soweit entspannen, das wir einen weiteren Versuch
wagen konnten. Wir hatten gemeinsam mit Kathelijne
entscheiden, das sie zu uns nach Hause kommt und wir in
entspannter und gewohnter Umgebung langsam von vorne
beginnen wollten.
Das klappte deutlich besser, ging aber nur mit sehr sehr
vielen Leckerchen und Lotta konnte sich einfach nicht so
richtig ent-spannen. Kathelijne war jederzeit unendlich
geduldig, sehr behutsam und einfühlsam. Sie kam einfach mal
nur zum Kaffee trinken vorbei ohne Lotta zu behandeln, um die
Situation weiter zu entspannen und Lotta fand das ganz
großartig, legte sich auch sofort auf ihre Füße, aber
behandelt werden wollte sie nach wie vor nur ungern.
Ich weiß nicht wie viele Hühnchen ich an Lotta während den
Behandlungen verfüttert habe, aber damit kamen wir
einigermaßen zurecht.
Nach einigen Wochen hatten wir es geschafft Lottas Zustand
so zu stabilisieren das er sich nicht mehr verschlechterte.
Damit waren wir alle sehr glücklich und hofften auf die
wärmeren Temperaturen im Frühjahr. Im Januar 2009
verbrachten wir einige Zeit bei meiner Schwester an der
Ostsee, liefen viel am Strand und das tat Lotta sehr gut und
ihre Muskulatur baute sich langsam wieder auf.

Von
anfänglich wöchentlicher Physiotherapie konnten wir die
Abstände vergrößern und gönnten Lotta größere Phasen in
denen sie sich keiner Behandlung unterziehen mußte. Sie
genoß die Wärme von ihrer Heizdecke und liebte es, damit
unter der Wolldecke zu schlafen. Dann wurde es draußen
wärmer und Kathleen beendete ihre Babypause.
Frühjahr 2009
In einem langen Telefonat berichteten wir Kathleen alle
Einzelheiten und ich war ziemlich nervös, ob Lottas
ablehnendes Verhalten sich dort fortsetzen würde. Kathleen
schloß diese Möglichkeit völlig aus und war überzeugt, das
Lotta sich dort wie früher entspannt auf die
Behandlungsliege legt und sich verwöhnen lässt. Wir
verabredeten, das es keine Leckerchen gibt und die Regeln
wie immer seien. Lotta ging in die Praxis, begrüßte Kathleen
sehr stürmisch und sprang auf die Behandlungsliege. Sie
legte sich hin, wedelte und sah erwartungsvoll zu Kathleen -
so nach dem Motto, mir tut alles weh, jetzt mach schon. Wir
waren völlig verblüfft und sehr erleichtert.
Seit dieser Zeit ging es ständig bergauf und Lottas Zustand
verbesserte sich zusehends. Mittlerweile machen wir nur noch
1 x monatlich Physio um den Zustand zu überwachen und ggf.
gleich reagieren zu können, falls es schlechter wird.
Und nach dieser endlos langen Zeit darf Lotta seit Juni
endlich wieder Dummyarbeit machen. Noch nicht die komplette
Unter-richtsstunde, aber die Hälfte und sie kann noch alles
und macht einen sehr sehr glücklich Eindruck!

Danke an Alle, die uns in diesen Monaten begleitet haben und
uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Es war sehr
hilfreich!
Und ein besonderer Dank geht an Alex und Lukas, die, wenn gar nichts mehr ging, bei Lotta für gute Laune und
Zufriedenheit sorgten und sich jeder Gegebenheit anpassten.

Wiesbaden Juli 2009
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