Home Über uns Freunde Work Fun Wissenswertes Links Fotografie
 

Kurioses

Hervorgerufen durch vermehrte Ereignisse der Kategorie "Das hat sie ja noch nie gemacht" haben wir uns entschieden, diese neue Seite einzurichten. Wir verbringen nun seit ca. 5 Jahren unser Leben gemeinsam und da taucht in unserem Gedächtnis doch die ein- oder andere Kuriosität auf - auch genannt "Lottas Dummheiten"!

2009 Eine unschöne Kuriosität

  • 29.06.2009
    Ich komme um kurz nach eins von der Arbeit nach Hause und finde keinen Parkplatz, die ganze Straße ist vollgeparkt. Ich weiche auf den Mittelstreifen zwischen Gehweg und Parkstreifen aus, ziehe mich schnell um und fahre mit Lotta in den Wald. Bei den hohen Temperaturen das Einzige was auszuhalten ist. Um halb drei sind wir wieder zuhause, ich finde immernoch keinen Parkplatz und parke das Auto wieder unter den Bäumen auf dem Mittelstreifen. Als ich mit Lotta an der Reihe der geparkten Autos vorbei laufe springt ein kleiner weißer Hund von innen an eine Autoscheibe und bellt uns an.
    Ich bin ziemlich verwundert, das der Hund bei diesen Temperaturen im Auto ist denke aber, das der Besitzer sicher gerade im gegenüberliegenden Blumenladen einkauft oder in der naheliegenden Bank Geld holt. Lotta und ich haben Besuch von Annett und Emma und als wir uns um halb fünf voneinander verabschieden, ist der kleine Kerl immernoch im Auto. Bisher stand das Auto im Schatten, aber um die Uhrzeit kommt die Sonne rum und das Fahrzeug ist schon halbseitig in der Sonne. Wir schauen nach, ob der Hund Wasser hat - hat er nicht und dann beschließe ich die Polizei anzurufen. Der freundliche Herr in der Einsatzzentrale verspricht mir, eine Streife vorbei zu schicken.
    Diese kommt wenig später, parkt ihr Auto im Schatten und macht erstmal die Kofferraumklappe auf, damit die Polizeihunde ausreichend frische Luft bekommen. Ich bin begeistert, man hat mir Hundeführer geschickt. Diese sind nicht erfreut den kleinen Hund im Auto zu sehen. Genau wie ich, schütteln sie den Kopf über solch eine Unüberlegtheit.
    Die Fahrzeughalterabfrage läuft, der Besitzer wird aber nicht erreicht.
    Die Polizistin holt Leckerchen, lockt den Hund auf den Beifahrersitz während ihr Kollege beherzt die hintere Seitenscheibe einschlägt. Er greift sofort ins Auto, sichert den Hund am Halsband, das dieser sich nicht in den Scherben verletzt. Die Polizistin hat schon eine Leine in der Hand und dann wird die Tür geöffnet und der Hund ist frei! Er springt freudig wie ein Flummy an der Polizistin hoch, reckt und streckt sich ausgiebig und nachdem ich Lotta´s gut gefüllten Wassernapf geholt habe, schlabbert er fröhlich 2 l Wasser in sich rein.
    Die Polizisten bedanken sich herzlich für unsere Aufmerksamkeit und das Hilfe holen und berichten, das es schon ihr zweiter Einsatz dieser Art an dem Tag ist. Der kleine Hund darf mit auf´s Revier und läuft fröhlich wedelnd mit.
    Abends um halb sieben steht das Fahrzeug immernoch unbewegt in der mittlwerweile prallen Sonne und gegen 19.00 Uhr ist es dann weg. Der Hund hätte keine Chance gehabt seine Gefangenschaft zu überleben.


2008 Zeit die Kuriositätensaison zu eröffnen

  • 13.04.2008 - mmmhhh Reh
    Alex und Lotta gehen eine gemütliche Sonntagswaldrunde. Lotta ist gesundheitlich angeschlagen und es wird nicht gearbeitet. Irgendwann verselbständigt sie sich ein wenig und schnüffelt geschäftig durchs Laub. Sie wird schnell fündig und schnappt sich ein toll verwestes Rehbein.... und sie will es behalten. Alex freut sich über ihre tolle Beute, aber Lotta riecht den "Braten", sie hält einen feinen Sicherheitsabstand, legt sich dann gemütlich hin und knuspert an ihrem Knochen. Alex versucht alles um sie zum Bringen zu bewegen, aber Lotta bewegt sich nicht, höchstens um den Sicherheitsabstand zwischen ihr und Alex zu vergrößern. Sicher ist sicher. Sie schlägt sich einen großen Teil des Beins rein und im Laufe des späten Nachmittags wird sie etwas grün im Gesicht. Ihr Magen beschließt, die Knochen müssen raus und zwar mit Druck. Lotta erbricht sich 3 mal auf den Wohnzimmerteppich... klar wohin auch sonst und zwei mal können wir sie in letzter Sekunde auf den PVC Boden schleifen. Diese Reste sehen toll aus, feine Knochen in brauner Umgebung...
    uns wird so langsam auch schlecht. Im Laufe des Abends liegt Lotta etwas matt in ihrer Kudde - so eine Mahlzeit benötigt halt etwas mehr Verdauungsarbeit. Gegen elf gehen wir zu Bett, schlummern friedlich, als wir um eins von Lotta geweckt werden, die wieder ihren Mageninhalt von sich geben muss. Wärend wir noch putzen, liegt sie friedlich zusammengerollt in ihrer Kudde und träumt seelig... übrigens Alex schrubbt gerade den Wohnzimmerteppich...

2007 Gefressen wird immer

  • 05.10.2007 - Lotta Spürnase
    Als ich gestern Abend gegen 22 Uhr die letzte Runde mit Lotta um den Block laufe zieht sie plötzlich wie wild an der Leine. Ich vermute ein Eichhörnchen oder eine Katze, sehe dann aber ein kleines weißes Zwergkaninchen mitten auf dem Gehweg sitzen. Lotta ist schwer interessiert an dem Tier, hat aber leider keine netten Absichten. Ich binde Lotta an den nächsten Zaun und versuche den Zwerg einzufangen. Dieser will sich natürlich nicht einfangen lassen und in Birkenstock- Schlappen ist man nicht wirklich schnell und wendig. Immerhin kann ich verhindern das der Kleine auf die Straße hoppelt. Ich bringe Lotta nach Hause und Alex und ich gehen mit Taschenlampe und Turnschuhen bewaffnet nochmals auf die Suche nach dem kleinen Kerlchen. Dieser sitzt immernoch auf dem Gehweg. Wir sind gerade bei ihm angekommen, als auf der Straße ein Auto seinen Motor startet und er in wilder Panik losflitzt. Er flüchtet In den nächsten Hauseingang und dort in einen Geräteschuppen. Wir laufen mit der Taschenlampe hinterher. Er entwischt aus dem Schuppen und flitzt ein paar Treppenstufen hoch in einen Garten. Dort finden wir dann ein Freigehege mit ganz vielen Kaninchen und sind froh das Zuhause gefunden zu haben. In dem Garten stehen mehrere Käfige und wir können ihn nach ein paar Minuten in die Enge treiben und vom Boden wegpflücken. Wir verfrachten ihn in einen leeren Käfig und hoffen, das ihn seine Menschen am nächsten Morgen gut versorgen und dahin packen wo er hingehört. Sein "Zwischenquartier" hat leider kein Wasser. Wir gehen erstmal nach Hause und sind froh, das wir das Kaninchen fangen konnten und verblüfft, das wir ca. zwanzig Minuten in Schuppen und Garten rascheln können, ohne das auch nur irgendwo einer fragt was wir da eigentlich machen...
    06.10.2007 Kontrollgang
    Gegen Mittag beschließe ich nach dem rechten zu sehen. Ich klingele am Haus, aber niemand öffnet. Der Kleine sitzt immernoch in seinem "Zwischenquartier" und auch nach den anderen scheint niemand geschaut zu haben. Ich setze den kleinen Weißen in einen anderen Käfig um, denn da hat er nun wenigstens Wasser und wir vermuteten gestern, das er sich von dort befreit hatte. Im Freigehege sehe ich, das auch dieser Langohrenbande Wasser fehlt. Ich beschließe, abends nochmals nach ihnen zu schauen.
    Gesagt getan. Wieder mit der Taschenlampe, Wasser und Knäckebrot los und zum Glück sind nun alle mit Wasser und ausreichend Futter versorgt und wir können beruhigt schlafen gehen. Der kleine Weisse sitzt immernoch in dem Käfig und scheint wohl dort hinzugehören. Vermutlich ist er ein männlicher Genosse und wird von den anderen getrennt gehalten.
    Auch wenn Lotta Jägerabsichten verfolgt hat, sind wir froh, den Kleinen in seinem zuhause zu wissen.
     
  • 23. und 27.09.2007 Lotta frisst den Füchsen die Leckerchen weg
    Vor ca. 2 Jahren hatte Lotta sich einen Tollwutköder einverleibt. Das haben wir nur gemerkt, weil sie die ziemlich große Plastikverpackung wieder hervorgewürgt hatte. Wir haben nicht schlecht gestaunt damals...
    Durch die Information im Wiesbadener Kurier wußten wir, das nun wieder viele Tollwutköder für die Füchse aus der Luft abgeworfen wurden und noch einige "zu Fuß" verteilt worden sind. Es wird gebeten die Hunde im Waldgebiet an der Leine zu halten, damit der Impfstof auch wirklich die Füchse erreicht und nicht in den Hundemägen verschwindet. Also meiden wir jetzt einfach mal den Wald und laufen in den Feldern. Dort gibt es gerade jede Menge Rübenschnitzel zu verspeisen und es ist nicht ungewöhnlich das Lotta mal was frisst.
    In der Nacht von Sonntag auf Montag wollte Lottas Magen aber irgendetwas sehr gerne loswerden und um vier Uhr morgens hat sie eine feine Plastikverpackung auf den Teppich gespuckt. Ahh, wir kannten uns ja schon aus, Lotta hat wieder für ihre Tollwutauffrischung gesorgt :-(
    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ging das Gewürge von vorne los und wir dachten, das sie den Köder nicht so gut
    vertragen hat. Falsch gedacht, sie würgt Plastikverpackung Nummer zwei hervor. So wird die Tollwut in Hessen nie ausgerottet :-(
    Die nächsten Tage werden wir mal ein paar Schleppleinen-Spaziergänge einrichten...
  • 15.06.2007 - Mörderische Geschichte
    Als ich für das Jahr 2007 den Titel "Gefressen wird immer" gewählt habe, konnte ich noch nicht ahnen, das uns diese Geschichten über so einen langen Zeitraum begleiten :-(
    Lotta und ich sind heute eine große Mittagsrunde im Feld gelaufen. Lotta streift vergnügt durch die Felder auf denen
    das Getreide so hoch steht, das nur noch Lottas Schwanzspitze zu sehen ist. Lotta kommt aus dem Feld und läuft am
    Rand gemütlich weiter. Plötzlich springt sie wie ein Panther ins Feld und kommt mit einer zappelnden Maus in der Schnauze wieder. Sie schaut mich kurz an und ich habe nur Bruchteile einer Sekunde um zu Entscheiden, was passieren soll. Ich entscheide mich, das Lotta die sterbende Maus schnell umbringen soll, denn ich kann sie nicht erlösen. Lotta erledigt das umgehend und ohne jegliches zögern - die Maus verschwindet in Lottas Magen *würg*
    Ich frage mich, wieso mein Hund so schnell ist :-(
     
  • Mai 2007 - rund um den Urlaub
    Wir freuen uns auf unsere Reise nach Dänemark. Alles ist gepackt und es sind nur noch Kleinigkeiten zu erledigen
    bis wir morgen früh ins Auto steigen. Alex will dem armen Hund, der morgen sooo lange im Auto sitzen muss, noch etwas
    gutes tun und läuft abends eine große Runde im Feld. Lotta dankt den langen Spaziergang mit einem ausgiebigen Bad
    in Aas. Sie stinkt zum Himmel und wir müssen den Hund zwei mal komplett einshampoonieren.... Wie unser Bad nach der Behandlung aussieht kann sie jeder denken, der weiß was passiert wenn sich ein Hund der im Fellwechsel ist in der Badewanne schüttelt... Bad putzen und Handtücher waschen gehörte eigentlich nicht mehr zu den Vorbereitungen für den Urlaub. Die Stimmung steigt :-) als die Waschmaschine anfängt zu laufen.
    Wir wollen gerade ins Bett als aus dem Wohnzimmer komische Pumpgeräusche kommen. Ich schaffe es gerade noch eine Wolldecke zu schnappen und kann verhindern das Lotta auf den Teppich bricht. Okay, die Abreise verzögert sich, es ist erst noch Waschtag.....
     
  • 04.05.2007 - endlich Urlaub
    Wir legen eine Zwischenstation in Hannover ein und freuen uns auf einen Besuch im griech. Restaurant Nahe des Hotels.
    Es gibt Büffet und das sieht sehr sehr gut aus. Wir finden einen schönen Tisch und die, von der langen Fahrt super ausgeruhte Lotta beobachtet aufmerksam das Geschehen. Alex und ich gehen abwechselnd zum Büffet. Nachdem das Herrchen wieder aufsteht hat Lotta genug. Sie will mit. Die Leine spannt sich um den Rattantisch und gaaanz laaangsam setzt sich alles in Bewegung. Die Leute am Nachbartisch haben einen Heidenspass an meinem hektischen Bewegungen. Zum Glück bekommen wir die Lage schnell in den Griff und der Tisch bleibt stehen. Ich bin reif für das Hotelbett *gäähn*
     
  • 09.05.2007 - Rückengymnastik für alle
    Nach meinem eingeklemmten Ischiasnerv anfang diesen Jahres ist tägliche Rückengymnastik für mich angesagt. Ich breite eine Decke auf dem Boden des Ferienhauses auf und Alex macht aus Solidarität mit. Kaum liegt die Decke auf dem
    Boden ist sie auch schon von einem schwarzen Tier mit 4 langen Tentakeln belegt. Wir plazieren uns an den Außenrändern, so ist Platz zum "Turnen" für uns alle. Wie man sieht ist mein Außenrand ziemlich schmal :-)

  • 10.05.2007 - Strandspaziergang
    Es ist herrlich wieder Sand unter den Füssen und den Pfoten zu haben. Alle sind glücklich! Lotta findet etwas unter den Heckenrosen was im ersten Moment aussieht wie ein Schwamm, bloss die Farbe passt gar nicht, es ist so ein grau/grün.
    Und während wir noch nachdenken, schlingt Lotta das widerlichste Stück Brot was wir je gesehen haben auch schon runter.
    Wir bekommen es wenig später im Garten des Ferienhausen nochmal zu Gesicht...
     
  • 11.05.2007 - Alles meins
    Alex hat ein tolles Kamerareinigungsset gekauft. Dazu gehört eine kleiner Blasebalg in Form einer Plastikrakete. Lotta schnappt sich den tollen Quietschi und dampft stolz in den Garten ab. Alex kann sein Equipment unbeschadet retten...

    Im Urlaub habe ich ein Buch von Friedrich Ani gelesen. In diesem Buch habe ich einen wundervollen Satz entdeckt. Dieser passt, wie ich finde, perfekt  zu dieser Seite: "DEN GRUND KENNT NUR DER HUND"
  • 08.03.2007 Wir nehmen am Aktiv Kurs der HuSchu teil und treffen uns zum Stadttraining in Idstein. Lotta hat Mandel-
    entzündung und ist etwas schräg drauf. Wir lernen Grille und Krümel kennen und man hat das Gefühl Lotta sieht seit
    Wochen endlich mal wieder andere schwarze Labbis - die Denkblase über ihrem Kopf sagt: "MEINE FAMILIE".
    Das ist dann anscheinend auch das einzige was Lotta im Kopf hat. Arbeiten mag sie nicht. Sitz kommt sehr zeitverzögert, Platz schon mal gar nicht. Bei der Bleib Übung denken die anderen Kursteilnehmer das Lotta gleich anfängt zu heulen.... so macht HuSchu Spaß ;-)
    Den krönenden Abschluß erleben wir in der Eisdiele. Lotta hat im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze voll. Sie erhebt sich aus dem "Platz", klappt die Ohren nach vorne und die Lefzen hängen runter - sie fängt an zu würgen.
    Zum Glück sitzen wir direkt an der Ausgangstür. Ich packe Lotta im Geschirr und hebe 28 kg beherzt nach draußen.
    Gerade noch geschafft. Schwein gehabt!
    Die komplette Gruppe ist perfekt mit Tüten ausgestattet und ich hebe zur Abwechslung mal
    kein Hundehäufchen auf. Reaktion ist alles!!!
     
  • 07.02.2007 Michèle ist zu Besuch und bringt uns ein tolles Päckchen mit. Für Lotta jede Menge Leckereien und für uns
    Menschen ein Fotografie Buch und eine Packung Rocher. Die Hundeleckerchen legen wir auf den Schrank, die anderen
    Geschenke bleiben auf dem Esstisch liegen. Dann fahren Michèle und ich zu Ikea. Der 4 Jahre alte Hund ist allein zuhause.
    Als wir wieder zu Hause ankommen, hat das Herrchen fast alle Rocherverpackungen schon wieder vom Boden aufgesammelt.... Lotta hatte erstmalig in ihrem Leben etwas vom Esstisch geklaut!? Das hat sie ja noch nie gemacht :-O

2006  Schokoladenfest

  • 16.12.2006 Die Andy´s sind zu Besuch und bringen ein riesiges Nikolausi Paket aus Kassel mit. Alle Süssigkeiten
    kommen in eine Glasschüssel und diese auf den Couchtisch. Wir genießen leckere Schokolade, Mozartkugeln und
    Marzipanherzen. Dann freuen wir uns auf den Wiesbadener Sternschnuppenmarkt. Leider ist der Besuch kurz, denn es regnet. Zuhause angekommen, ist die komplette Glasschüssel mit allen Süssigkeiten leergefressen und ein sehr zufriedenen Hund kommt uns schwanzwedelnd und breitgrinsend entgegen gelaufen. Die nächste Stunde sind wir alle damit beschäftigt zu rekonstruieren, wieviel Schokolade noch in der Schüssel war und bei welcher Menge es für Lotta gefährlich werden kann. Alles in allem hat sie so um die 250 g gefressen und bei 500 g kann´s bei ihrem Körpergewicht bedenklich werden. Wir lernen daraus, alles eine Etage höher zu platzieren. Der Hund sorgt für Ordnung ;-)
     
  • September 2006 im Dänemark Urlaub
    Wir gehen gemeinsam mit meiner Schwester an einem Sonntag in Velje durch die relativ menschenleere Fussgänger-
    zone. Lotta bleibt stehen, setzt sich mitten in die Fussgängerzone und strullert fröhlich auf den Asphalt - direkt neben eine Familie mit kleinem Jungen. Das hat sie ja noch nie gemacht... sie macht sonst IMMER nur auf einer Wiese. Da
    nützt es auch überhaupt nichts eine Tüte für evtl. Häufchen dabei zu haben... Danke Hund!
     
  • Juli 2006 Umgestaltungsarbeiten in der Eisdiele
    (Alexandra ist über Ostern bei uns zu Gast und ihr fiel diese Geschichte wieder ein)
    Lotta und ich genießen ein paar freie Sommertage bei Alexandra an der Ostsee. Wir schlendern durch Eckernförde und beschließen, die neue Eisdiele auszuprobieren. Sie ist mit Mosaiktischchen sehr schön eingerichtet und Lotta quetscht
    sich unter einen solchen. Das Tischchen steht auf drei Beinen und Lotta passt nicht so wirklich gut darunter. Die Bedinung bringt unsere Bestellung. Zwei Eisbecher, ein Cappuccino und eine Cola. Endlich Pause! Eine Fliege fliegt um den Tisch
    und Lotta´s Mörderinstinkt erwacht. Sie erhebt sich und mit ihr der Tisch. Blöderweise verhakt sich ein Tischbein in ihrem Geschirr und Lotta möchte den Ballast gerne möglichst schnell loswerden. Alexandra und ich sind mit dem schwebenden Tisch, zwei Eisbechern, Cappuccino, der Cola und einer leicht panisch werdenden Lotta gänzlich überfordert. Im Geiste sehe ich die Eisbecher vom Tisch segeln. Wir heben dann mit 3 Armen den Tisch so hoch es uns möglich ist und mit dem 4. Arm versuche ich das verdammt Hundegeschirr vom Tisch zu befreien... es gelingt in allerletzter Sekunde, ohne das was zu Bruch geht. Ein fröhliches „das Inventar bleibt aber hier“ von der Bedinung entspannt die Lage und wir können gemütlich unser Eis weiter genießen. Es ist toll einen Jäger an seiner Seite zu haben *seufz*
     
  • Frühjahr 2006 Eierdieb
    Ich kaufe bei der Bäuerin 10 frische Eier, Lauch, Möhren, ein frisches Brot und Äpfel. Ich räume alles an seinen Platz, nur die Eier vergesse ich im Einkaufskorb. Lotta ist begeistert und verleibt sich 6 rohe Eier ein. Im Laufe der nächsten Tage stellen wir fest das Lotta das Öffnen der Eier bei dieser Aktion optimiert haben muss. Sie knackt ein gekochtes Ei ganz vorsichtig mit dem Reisszahn und bohrt ein winziges Loch in die Schale. Ihre Fähigkeiten sind immer wieder verblüffend!

2005 Das Jahr des Rehkopfes

  • 19.11.2005 Alex, Philipp, Lukas, Lotta und ich fahren nach Rambach zum Trimmdichpfad. Das Wetter ist mehr als bescheiden und klein Philipp findet es super doof im Kinderwagen unter der Plastikplane sitzen zu müssen. Er nörgelt
    vor sich hin, während es immer heftiger regnet. Die Hunde zockeln vergnügt des Weges und flitzen ca. 10 Meter vom Waldweg entfernt zu einem Hochsitz. Es wir ausführlich geschnuppert. Wir warten einen kurzen Moment und laufen dann weiter... die Hund bleiben aber noch. Auf all unsere Rufe und Pfiffe erfolgt keinerlei Reaktion. Wir wundern uns. Alex läuft zurück um die Beiden zu holen. Lukas und Lotta hatten derweil einen tollen Festschmaus aus Reheingeweiden :-O Beide haben sich fröhlich gewälzt und gefressen. Sie sehen aus, wie nach einem Massaker. Lukas hat quasi die Farbe gewechselt, Lotta ist schwarz wie immer... Beide stinken zum Himmel. Lukas lässt sich von Alex problemlos anleinen, Lotta dampft mit dem verwehsten Rehkopf ab... Wir sind mehr als entnervt und wollen möglichst zügig zurück zum Auto. Lotta folgt in einem Sicherheitsabstand von ca. 10 Metern mit Rehkopf. Ich bin begeistert. Sie durchschaut mich sofort und bleibt auf Abstand. Alle Freundenrufe ignoriert sie ... schlauer Hund. Nach ca. einer halben Stunde sind wir am Auto.
    Ich mache die Kofferraumklappe auf und hoffe das Lotta mit Rehkopf einsteigt. In meine Gedanken kann das Herrchen das Mitbringsel dann entsorgen ;-) Aber Lotta will nicht einsteigen, sie will weiter den Rehkopf halten und an ihm fressen.
    Nach weiteren 15 Minuten bleibt mir nichts anderes übrigen, als einen dicken Ast nach ihr zu werfen. Sie erschreckt sich
    dermaßen, das sie den Rehkopf fallen lässt und mit einem einfachen "Hier" sofort zu mir kommt. Ich muss meinen ganzen Verstand zusammen nehmen um den Hund ruhig und ohne Aggression ins Auto zu bringen.
    Wir fahren mit 4 geöffneten Fenstern nach Hause. Dort angekommen gibt es ein tolles Schaumbad und die nächsten Tage muss das Herrchen mit Lotta gehen.
    Wenn ich den erwische, der die Rehreste dort liegen gelassen hat *grrrr*
     
  • Mai 2005 Campingurlaub in Dänemark
    Wir genießen herrliche 3 Wochen im Wohnmobil, das ca. 15 Meter vom Meer entfernt steht. Lotta erschließt uns mal
    wieder einige Bekanntschaften und grinst sich fröhlich durch den Tag. Ca. 100 Meter von unserem Stellplatz entfernt,
    campt auch eine Familie mit Hund. Lotta und ich kommen von unserer Morgenrunde und es ist Frühstückszeit.
    Auf dem Campingplatz ist Leinenpflicht und ich leine Lotta auch erst direkt vor unserem Wohnmobil ab. Meine Ohren hören Urlaubsruhe und Meeresrauschen, Lottas Ohren hören, wie sich die Futterschüssel des entfernten Wohnwagens füllt und startet durch. Sie schafft es bis ins Vorzelt und frisst das komplette Futter des Nachbarhundes auf. Danke für die
    Frühstücksspende - gern geschehen! Camper sind einfach nette Leute!!!
     
  • 04.03.2005 Lotta hatte Hunger
    Sie mopst aus meinem Korb einen Cappuccino Joghurt - der leere Becher ist direkt für die Wiederverwertung zu gebrauchen, 2 Äpfel und eine komplette Bonbonschachtel "Wick Wildkirsch". Sie ist zufrieden, ich ärgere mich das ich
    den Korb nicht ausgeräumt habe.

2004 Nussknackerkönigin

  • Herbst 2004 in Wiesbaden
    Alex geht mit Lotta die Morgenrunde um die Berufsschulen. Auf diesem Weg stehen mehrere Walnussbäume und Lotta
    liebt es sich die Nüsse zu genehmigen. Vor den Beiden läuft ein Lehrer, der auch Lust auf eine Walnuss hat. Er hebt eine auf, Lotta nimmt eine in der Schnauze. Der Lehrer legt sich die Nuss unter seinen Schuh um diese zu knacken, Lotta beisst genau in diesem Moment mit den Backenzähnen locker auf ihre Nuss und knackt sie völlig mühelos. Die Schalen werden ausgespuckt. Der Lehrer kann´s nicht fassen :-))) und müht sich weiter mit seiner Nuss ab.
     
  • Mai 2004 im Hollandurlaub
    Wir erleben eine alptraumhafte Autofahrt im Dauerregen und kommen nach etlichen Stunden endlich an. Wir beziehen kurz das Ferienhaus um dann noch einen langen Strandspaziergang mit Lotta zu machen. Anschließend wollen
    wir noch schnell ein paar Spaghetti essen und dann ins Bett... aber es kommt anders. Lotta findet am Wasser eine Fischleiche und rollt sich genüsslich in dem stinkenden Fisch. Zurück im Ferienhaus müssen wir erstmal den Hund duschen. Nach drei Shampoogängen stinkt sie immernoch nach Fisch und das bleibt die nächsten zwei Tage auch so.
    Wir sind vollends urlaubsreif :-)
     
  • Frühjahr 2004 Alexandra ist zu Besuch
    Wir waren in Mainz shoppen und freuen uns auf einen tollen Kinoabend. Unsere Shoppingbeute wird brav verstaut, nur die Tüte aus der Apotheke bleibt auf dem Beistelltisch liegen. Lotta allein zuhause schaut mal genauer nach, was wir dort
    gekauft haben. Sie frisst eine halbe Packung Gelomyrtol Forte, eine halbe Packung Sinuforton Schnupfenkapseln, eine halbe Asprin plus C, die andere Hälfte schäumt auf dem Teppich vor sich hin. Wir kommen um 24 Uhr nach Haus und rufen sofort den Notdienst unserer Tierarztpraxis. Da alle Medikamente pflanzlicher Natur sind, brauchen wir uns keine
    Sorgen zu machen. Lotta riecht die nächsten Tage nach Tannennadeln... Wunderbar!

 2003 Lotta erkundet die Welt - Die Geschichten des ersten Jahres gehen hauptsächlich auf das Konto "Ersthundebesitzer" ;-)

  • Die Zeit der Hundeschule beginnt und wir freuen uns auf diese Art der Selbsthilfegruppe. Alle Junghunde machen "Fuss" Übungen... außer Lotta. Sie hat Anderes zu tun und meuchelt eine Feldmaus. Diese liegt schwer verletzt mitten auf dem Waldweg und leidet. Das Herrchen muss für Erlösung sorgen und befördert die Maus ins Jenseits... alle Mensche der
    Hundegruppe sind völlig entsetzt. Wir überlegen, wieso solche Ereignisse in keinem Hundebuch stehen???
     
  • Es ist wieder Hundeschulzeit. Wir treffen uns am Parkplatz und warten auf die restliche Gruppe. Lotta findet es langweilig und sucht sich Beschäftigung. Plötzlich sehen wir rudernde Arme aus einem offenen Cabriolet und dann bemerken wir, das unser Hund fehlt... es besteht ein direkter Zusammenhang. Wir erlösen die Cabriofrau von unserem Monster und entschuldigen uns artig. Wir sind die Könige in der Hundeschule ;-)
  • Unseren ersten gemeinsamen Urlaub verbringen wir an der Ostsee. Lotta ist 3 Monate alt. Wir sind in einem kleine Ort, wo Lotta ohne Leine unterwegs sein kann. Auf dem Weg in die Felder sehen wir in weiter Entfernung ein älteres Paar aus dem Auto steigen. Sie holen Einkaufstüten aus dem Kofferraum und bewegen sich Richtung Haus. Lotta bewegt sich mit und das ziemlich schnell. Sie schafft es bis in die Küche, aus der wir sie wieder rausholen müssen. Zum Glück ist unser
    Hund noch als Baby erkennbar... Schwein gehabt!
     
  • Wir haben in Kassel direkt an einem kleinen Stadtwald gelebt. Lotta, erst wenige Wochen alt, war an allem und jedem freundlich interssiert. So auch an einer Gruppe Jugendlicher, die auf der Wiese ein Picknick veranstaltet hat. Lotta schnappt beherzt zu und kommt mit einem Tomatensandwich zufrieden zu uns zurückgelaufen... wir gehen in die andere Richtung weiter ;-)
     
  • Am Rande dieses schönen Stadtwaldes steht ein kleines Einfamilienhaus. Das Gartentor war eigentlich immer ver-
    schlossen - naja... fast immer. Lotta bahnt sich den Weg durch das Gartentor, passiert flink die offene Haustür, flitzt in die Küche und frisst das komplette Katzenfutter aus der Schüssel... diesmal musste das Herrchen sich der Situation stellen und wurde wenig freundlich empfangen. Danach war das Gartentor immer verschlossen - fein gemacht Lotta ;-)
     
 
Home Impressum

Gästebuch

Mail

  lotta@lottas-home.de