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Nachdem Lotta eine sehr langwierige
Darmentzündung hatte, deren Auslöser wir
leider nicht mehr ausmachen konnten, mussten wir uns
nochmal ausführliche Gedanken zum
Thema Hundefutter machen.
Die Darmentzündung haben wir nur erkannt, weil Lotta im
Bereich des Rückens, dort wo sich der Darm langschlängelt,
sehr sehr schmerzempfindlich reagiert hat und sie
unglaublich aus dem Maul stank.
In der Phase der Entzündung hat Lotta kein
Trockenfutter mehr bekommen sondern nur noch gekochte
Kartoffeln, Karotten und Hühnerfleisch.
Dies zu Anfang auch gekocht, dann aus der Lunderland Dose.
Das hat sehr gut geklappt, aber es brachte über einen
Zeitraum von mehreren Wochen keine dauerhafte Verbesserung.
Immerhin verschlechterte sich der Zustand aber nicht mehr.
Dann haben wir uns ausgiebig mit dem Thema "Barf"
beschäftigt und uns von
Elli
Winter, zugeschnitten auf Lottas Bedürfnisse einen
Ernährungsplan zusammen- stellen lassen. Mit der Umstellung
auf Barf haben wir dann Ende Juni 2011 begonnen. Aufgrund
Lottas Erkrankung haben wir am Anfang nur gewolftes
Geflügelmuskelfleisch gefüttert und weiterhin die gekochten
Kartoffeln und Karotten. Ganz langsam haben wir dann jede
Woche eine neue Komponente dazu genommen und seit 2 Wochen
sind wir in unserem endgültigen Ernährungplan
angekommen. Alles klappt bestens, Lotta verträgt alles
wunderbar und erfreut
sich an ihren abwechslungsreichen Mahlzeiten, selbst Knochen
sind kein Problem.
Nach der 2. Woche barfen war Lottas
Maulgeruch dauerhaft komplett weg und der Darm hat sich sehr
schnell umgestellt. Wir sind froh uns für´s barfen
entschieden zu haben. Lotta macht einen sehr vergnügten,
sehr agilen, gesunden und zufriedenen Eindruck.
Unsere anfängliche Sorge, das barfen super aufwendig ist,
hat sich sehr schnell geändert und wir haben nach relativ
kurzer Zeit schon ein bisschen Routine erlangt.
Lotta beim Markknochen knabbern
- da haben wir im Urlaub schon mal geübt -
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